Seit eh und je nehmen die Leichtathletinnen und Leichtathleten des TV Rafz am Auffahrtsdonnerstag an den GLZ Einkampf- und Staffelmeisterschaften teil. Bei diesem Wettkampf wird kein klassischer 4-, 5- oder 6-Kampf absolviert, sondern die Disziplinen können von jeder Athletin und jedem Athleten frei gewählt werden und sie werden auch separat gewertet. In den vergangenen Jahren war es immer schwieriger, Organisatoren für diesen Traditionswettkampf zu finden. Wir hatten uns deshalb entschieden, den Wettkampf dieses Jahr durchzuführen. Da Rafz nicht – unter anderem aufgrund der fehlenden Rundbahn – nicht über die nötige Infrastruktur verfügt, führten wir den Anlass auf der Anlage der Kantonsschule Zürcher Unterland (KZU) in Bülach durch.
Ungewohnte Doppelfunktion
Waren wir in der Vergangenheit nur Teilnehmende, hatten wir dieses Jahr eine Doppelfunktion inne: Wir organisierten den Wettkampf, traten jedoch mit unseren Athletinnen und Athleten auch in verschiedenen Disziplinen an. Dies tat der Motivation für den Wettkampf jedoch keinen Abbruch. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Karl Schweizer war doppelt besetzt: Jedes Ressort bestand aus einem jungen Vereinsmitglied, das noch nie einen Anlass in dieser Grösse mitorganisiert hatte, sowie einem älteren Mitglied, das die nötige Erfahrung einbrachte.
Positives Fazit
Der Tag war in zweierlei Hinsicht ein voller Erfolg. Der Wettkampf ging reibungslos über die Bühne, inklusive Festwirtschaft und Rangverkündigungen, was für die Vorarbeit des OK und das Improvisationstalent aller Beteiligten spricht. Gleichzeitig waren wir auch aus sportlicher Sicht erfolgreich: 2 Goldmedaillen (Claudia Bosshard im Steinstossen und Till Schweizer im Kugelstossen), 7 Silbermedaillen (Tabea Becher über 100 m, Claudia Bosshard im Kugelstossen und im Speerwurf, Denys Bosshard über 100 m Hürden und im Speerwurf, Chiara Jung im Hochsprung und Robin Müller über 800 m) sowie 4 Bronzemedaillen (Claudia Bosshard im Wurfkörper, Denys Bosshard über 100 m sowie im Weitsprung und Till Schweizer im Speerwurf) sorgten für viele strahlende Gesichter und eine positive Wettkampfbilanz.
